Zeitensprünge
Weltgeschichte, Landesgeschichte, die lokale Geschichte des Heimatortes - Geschichte kann äußerst spannend sein, erst recht, wenn sie sich vor der eigenen Haustür abspielt. Allerdings geraten viele Geschichten über die Vergangenheit in Vergessenheit, Zeitzeugen sterben, die Quellen verstauben. Gerade für die Jüngeren unter uns ist es deshalb wichtig, Geschichte immer wieder neu zu ergründen und sie lebendig zu halten. Im Rahmen der Zeitensprünge-Projektarbeit können sich Jugendliche mit den historischen Ereignissen ihrer unmittelbaren Umgebung auseinander setzen und Geschichte für sich selbst und andere erfahrbar machen. Warum trägt beispielsweise eine bestimmte Straße gerade diesen Namen oder zu welchem Anlass wurde das Denkmal auf dem Dorfplatz errichtet? Viele Jugendliche haben sich bereits auf Spurensuche begeben.
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SPANNENDE GESCHICHTEN GIBT ES ÜBERALL!
Mann muss sie nur: Entdecken - Erforschen -
Dokumentieren - Bekanntmachen!
Mit dem Jugendprogramm Zeitensprünge suchen wir auch 2009 wieder spannende Geschichten aus den Heimatregionen und -kiezen der Jugendlichen in den ostdeutschen Bundesländern. Forschungszeitraum ist das 20. Jahrhundert.
Teilnehmen können Jugendgruppen aus den ostdeutschen Bundesländern im Alter von 12 bis 18 Jahren. Projektträger können Träger der Jugendarbeit z.B. Jugendeinrichtungen, Jugendverbände, Kirchengemeinden sowie Stadt- bzw. Gemeindeverwaltungen oder Schulen in Zusammenarbeit mit Trägern der Jugendarbeit sein.
Über die Auswahl der Förderprojekte entscheidet in jedem
teilnehmenden Land im Februar 2009 eine Jury.
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Für die Umsetzung des Projektes kann eine Förderung von bis zu 1.100 Euro beantragt werden, um die Recherchearbeiten und die Dokumentation der Ergebnisse in Form von Broschüren, Filmen, Fotobänden, PowerPoint-Präsentationen, Ausstellungen usw. finanzieren zu können.
Neue "Zeitenspringer-Teams" bekommen außerdem ein Starterset u.a. mit Digitalkamera und Aufnahmetechnik. Fachveranstaltungen bieten allen Teilnehmern und Teilnehmerinnen einen Erfahrungsaustausch über Methoden und Arbeitshilfen. Für grundsätzliche Hilfestellungen, stehen in jedem der teilnehmenden Länder Ansprechpartner zur Verfügung.
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